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Ein Einblick in die Entwicklung einer Internetpräsenz

Ein Einblick in die Entwicklung einer Internetpräsenz

Ein Einblick in die Entwicklung einer Internetpräsenz

Ob ein Forum, ein Blog oder eine Infowebseite, all diese Arten von Webpräsenzen gibt es millionenfach im World Wide Web. Aber wie entstehen eigentlich solche Webseiten und was braucht man dafür?
In diesem Artikel möchte ich einen Einblick in die Entwicklung einer Internetseite geben.

Schritt 1 – die Domain:

Als aller erstes wird eine eigene Internetadresse (auch „Domain“ genannt) benötigt. Diese kann man sich bei verschiedenen Anbietern bestellen und freischalten lassen. Es gibt verschiedene Arten von Domains: *.ch; *.de; *.com; *.net; *.org; *.info; *.eu; *.at; *.it; *.fr; *.me;*.mobi; *.tel, *.biz; usw.
Diese Arten nennt man „Top-Level-Domains“ – kurz: TLD. Es gibt auch sogenannte „SubDomains“, welche z.B. folgenden Aufbau haben: http://www.domainname.de.vu oder http://name.domainname.com.
Viele SubDomains sind zwar kostenlos, zeigen aber nicht die gewissen Professionalität der Präsenz. Für ein ernstes Projekt wird immer eine Top-Level-Domain empfohlen, da sie einfach professioneller und seriöser wirkt, es sei denn, Sie erstellen dann später selber unter Ihre eigene Domain (TLD) eine oder mehrere Subdomains.

Hier ein paar sehr gute Anbieter bezüglich Top-Level-Domains:

  • GoDaddy Domains (*.com – Domain ab 12,99.- $/Jahr)
  • HostGator (*.com – Domain ab 15.- $/Jahr minus 25% Rabatt mit Gutschein Code: webcreator25off)
  • site5 Domain (*.com/*.org/*.biz/*.net/*.info – Domain ab 12.- $/Jahr)
  • 1&1 Domains (*.de – Domain ab 0,29.- €/Monat)
  • United-domains (*.de – Domain ab 15.- €/Jahr)

Wer als Erstes eine FreeDomain nutzen möchte, sollte sich hier umschauen:

Schritt 2 – der Webspace:

Nach der Domain benötigen wir nun einen Webspace (Speicherplatz im Internet). Webspace bekommt man heutzutage wie Sand am Meer, ob kostenlos von Sponsoren oder für Geld bei kleinen oder grossen Unternehmen welche sich darauf spezialisiert haben. Die Menge an Speicher hängt natürlich davon ab, was mit dem Internetauftritt gemacht wird. Wenn es beispielsweise ein Bildhoster werden soll, benötigt man etwas mehr Speicherplatz. Soll es aber ein News-Blog werden, reichen schon für den Anfang ca. 100 – 300 MB. (Die oben genannten kostenlose Angebote beinhalten auch kostenlosen Webspace).
Falls sie sich ihre eigene Webseite auf einen Professionellen Hosting laufen entscheiden, hier sind meine Empfehlungen:

  • Falls sie sich für Hosting bei HostGator.com entscheiden geben sie den Coupon Code: „webcreator25off“ ein. Sie bekommen dann zusätzlich 25% Rabatt auf Ihre Bestellung!

So, nun ist der Webspace und die Domain vorhanden.

Schritt 3 – Methoden für den Auftritt:

Das „Skelett“ der Webseite steht nun, und es kann angefangen werden die Seite mit Leben zu füllen. Es gibt verschiedene Wege das Leben auf dem Webspace zu erwecken. Hier sind die vier bekanntesten:

  • 1. per HTML/CSS selber schreiben (coden)
  • 2. über ein Inhaltsverwaltungssystem (engl. Content Management System, kurz: CMS)
  • 3. einen Homepagebaukasten verwenden und per „Drag & Drop“ die Webseite zusammen klicken
  • 4. über einen „WYSIWYG“-Editor (= What you see is what you get, übersetzt: „Was Du siehst, ist das was Du bekommst“)

HTML/CSS:
HTML (= Hypertext Markup Language) ist eine „Seitenbeschreibungssprache“. Diese Sprache beschreibt, wie der Name schon sagt, wie eine Seite aussehen soll. Mit HTML kann man schon seine eigene Webseite „schreiben“. CSS (= Cascading Style Sheets) gibt der in HTML geschriebenen Seite den „Look“, bzw. das Aussehen. Mit dieser Sprache kann man den kompletten Code formatieren.

Außerdem wird ein Editor vorausgesetzt, mit dem der Quellcode geschrieben wird.

Inhaltsverwaltungssystem (CMS):

Bei einem CMS hat man den Vorteil, dass man es einfach nur auf seinem Webspace installieren muss und es schon kostenlose und fertige Designs bzw. Templates gibt, die lediglich installiert werden müssen. Auch ein sehr großer Vorteil ist das leichte Verwalten des Webseiteninhalts. Es gibt ein sogenanntes „Backend“, auf dem der Benutzer seine Inhalte verwalten kann (Menüpunkte, News-Beiträge, Banner usw.). Das Gegenteil zum Backend ist das „Frontend“. Das Frontend ist die Webseite, so wie es die Besucher sehen, sprich sie können gar nicht ahnen was „hinter“ der Webseite alles gemacht wird und sehen nur die Inhalte bzw. alles, was sie sehen sollen.

Die bekanntesten und meist verwendeten CMS sind:

Homepagebaukasten:

Dies ist eine sehr einfache Methode. Man hat eine Werkzeugleiste mit z.B. einem Textwerkzeug, Rechteckwerkzeug usw., und kann diese einfach in die Webseite einfügen und hat nichts mit dem Code zu tun. Wenn z.B. ein Text in den Inhaltsbereich eingefügt werden soll, kann man diesen einfach mit der „Drag & Drop“-Methode in das entsprechende Feld ziehen und sofort das Ergebnis betrachten.
Auch hier gibt es kostenlose und kostenpflichtige Anbieter:

WYSIWYG-Editor:

Die Voraussetzung für diesen Editor ist die schon oben angesprochene Seitenbeschreibungssprache „HTML“ bzw. „CSS“. Für „Selbstcoder“ ist dieser Editor sehr hilfreich, denn man sieht sofort das Ergebnis der Webseite wie es im Browser aussieht. Außerdem kann man einfach den Inhalt der Seite in das Frontend der Webseite hineinschreiben, wie in einem Textverarbeitungsprogramm.
Folgende Programme bieten diese Funktion an:

Schritt 4 – startklar für die Besucher:

Theoretisch wäre jetzt eine Domain vorhanden, ausreichend Webspace und eine Art und Weise wie die Präsenz erstellt werden soll. Nun kann der Inhalt eingefügt werden, und die Webseite ist startklar für die ersten Besucher.

Ich hoffe dieser kleine Einblick in die Entwicklung hat geholfen! 

1 Kommentar
  1. So viele interessante Beiträge habe ich noch auf keiner Seite gefunden. Ihr seit meine Favoriten!

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