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Guerilla-Marketing

Guerilla-Marketing
Von der Kunst, mit (fast) nichts (fast) alles zu erreichen

Guerilla Markeing ist auch ein Teil von Online Marketing. Guerilla-Marketing, Buzz-Marketing oder auch Viral-Marketing: was klassischen Marketeern der Meffertschen oder Kotlerschen Schule eher Fragezeichen auf die Stirn zaubert, stellen die aktuellen „Asse“ im Ärmel der (Online)-Marketing-Consulter dar. Gemäß dem Mini-Max-Prinzips, mit möglichst wenig Ressourcen ein möglichst maximales Ergebnis / Output zu erzielen, versuchen obige Marketing(teil)disziplinen, below-the-line den Kunden und vor allem sein Involvement zu erreichen.

Guerilla-Marketing als ganz besondere Marketing-„Denke“

Der Begriff „Guerilla-Marketing“ bezeichnet dabei mehr eine Philosophie als konkrete Massnahmen:
Immer auf der Hut vor dem Gegner beziehungsweise dem Wettbewerb. Unberechenbar, niemals müde oder träge. Handeln entsprechend dem obigen „Maximalprinzip“ – mit den verfügbaren Mitteln die bestmögliche Wirkung erzielen. Gut und präzise planen – und stets den entscheidenden Schritt dem Wettbewerb voraus sein.
Es handelt sich somit um proaktives Marketing im Sinne eines Bench-Breaking, ganz nach dem Motto:
„… anders sein – und das ist auch gut so!“

Guerilla-Marketing als Sammelbegriff neuartiger Marketing-Instrumente

Und dieses Instrumentarium findet bei immer mehr Unternehmen nun auch Einzug im Internet: Neue Werbeformen auf Verbraucher- und Informationsportalen, Affiliate-Marketing, Online-PR, Kunden-Werben-Kunden-Programme oder Online-Couponing sind nur einige Beispiele für Aktionen „Below-the-Line“ mit denen Unternehmen derzeit für Furore sorgen – oftmals auch in der Presse.
Werden solche Massnahmen mit Unterstützung einer kompetenten Agentur durchgeführt, lassen sich leicht Spitzenpositionen bei führenden Suchmaschinen wie Google, Yahoo oder MSN sowie pr-starke Abdrucke in führenden Printmedien sowie deren Onlineablegern erzielen.

Viral-Marketing – eine spezielle Spielform des Guerilla-Marketing

Unter „Viral-Marketing“ im Internet werden Aktionen zusammengefasst, die im Volksmund als „Mund-zu-Mund-Propaganda“ bezeichnet würden. Marketing-Experten haben festgestellt, dass bei intensiver Nutzung des Internet eine gewisse Form von Exhibitionismus entsteht. Meinungen werden häufig in Newsgoups, Communities, Gästebüchern oder Chats mitgeteilt, in Foren tauschen sich Verbraucher über bestimmte Produkte aus.
Ganz aktuell hier: Web-Logs, kurz Blogs genannt, stellen als moderne Form des Tagebuches jedem Surfer die Möglichkeit zur Verfügung, jeden, jederzeit und überall an seinen Gedanken teilzuhaben.
Die Tatsache, dass Blog-Anbieter derzeit extrem gefragt sind, zeigt hier nur zu deutlich, wie wirksam Guerilla-Marketing sein kann – wenn sich ein Thema finden lässt, über dass sich Surfer auch auslassen möchten.

E-Mail-Marketing als Instrument des Viral-Marketing

Da sich potentielle Kunden verstärkt im Internet informieren, bevor sie eine Kaufentscheidung treffen, kommen Empfehlungen von Verbrauchern eine besondere Bedeutung zu.
Generell ist es ja nicht neu, dass persönlichen Empfehlungen mehr Vertrauen entgegengebracht wird, als den Werbeaussagen von Unternehmen. „Send a friend“-Funktionen und Empfehlungsmarketing als besondere Form des E-Mail-Marketing stellen hier eine besonders günstige Form des viralen Marketing dar.

Die Ursprünge des Guerilla-Marketing

Das entsprechende Online-Verfahren wurde von Marketingagenturen der Film- und Plattenstudios in den USA perfektioniert, deren Software heute die Betreuung sogenannter Online-Communities ermöglicht.
Bestes Beispiel hier aus dem Jahr 1999: Der Film „The Blairwitch Project“, der mit minimalen finanziellen Ressoucen bereits vor der Kinopremiere einen Kult schürte, indem mittels Gerüchten kolportiert wurde, dass das Filmmaterial eine Dokumentation darstellen würde. Die Rechnung ging auf – für die Produzenten!
Die US-Filmbranche ist in dieser Hinsicht auch aktuell sehr innovativ: Auf passwortgeschützten Websites erhalten Besucher nicht nur exklusive Informationen zu Ihrem Star, sondern können auch an verschiedenen Werbeaktionen teilnehmen. Teilweise werden in Social Networks Kunstfiguren aus aktuellen Movies initiiert, die dann im regen Austausch mit den Fans treten.

Incentivierung als Motor des Viral-Marketing: Wer beispielsweise durch die Platzierung eines Links in Gästebüchern, Newsgroups oder Chats die meisten Downloads des neuen Musikvideos generiert, erhält eine Backstage-Karte für das Konzert seines Stars.
So sorgen teilweise bis zu 100.000 Community-Mitglieder für die notwendige Publicity und ganz nebenbei für eine überaus hohe Linkpopularität.
Diese Strategie wird nun partiell auch auf die Konsumgüterindustrie übertragen. Unternehmen die über einen treuen Kundenstamm verfügen können mit „Guerilla-Marketing“ unglaubliche Effekte erzielen.
Kostengünstige Werbung für ein Unternehmen oder ein bestimmtes Produkt auf unzähligen Internetseiten – von Verbrauchern für Verbraucher, ohne (zusätliche) Kosten für den Werbetreibenden.

Weiterhin können die Mitglieder der Community aufgefordert werden, Aktionen im Offline-Bereich durchzuführen. Online-Coupons können in Geschäften eingetauscht werden oder die Teilnehmer der Gewinnspiele erscheinen zur Auslosung. Der Fantasie sind hier kaum Grenzen gesetzt.
Es gilt dabei allerdings einige Besonderheiten zu berücksichtigen, die von entsprechenden Agenturen als Betriebsgeheimnis gehütet werden.

Controlling innerhalb des Guerilla-Marketing

Das Internet bietet nicht nur hervorragende Möglichkeiten Werbemassnahmen kostengünstig und schnell durchzuführen, auch die Werbewirksamkeit lässt sich mit den richtigen Technologien ermitteln. Ein professionelles Online-Controlling ist für die Optimierung laufender Kampagnen und die Planung neuer Aktionen nicht nur essentiell, sondern unerlässlich.

Und hier schliesst sich der Kreis zum Gedanken des Guerilla-Marketing. Denn dieses Controlling liefert die Grundlage, um gut und präzise zu planen und so stets den entscheidenden Schritt seinen Wettbewerbern voraus zu sein.
 

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